· Microsoft · 4 Min. Lesezeit
Surface Laptop Ultra mit RTX Spark, in der Schweiz noch ohne Preis
Microsoft hat am 7. Oktober 2026 Preise, Konfigurationen und Liefertermin des Surface Laptop Ultra bekanntgegeben. In der Schweiz war das Gerät am Tag darauf weder bestellbar noch bepreist.
Was angekündigt wurde
Der Surface Laptop Ultra ist ein 15-Zoll-Notebook auf Arm-Basis mit dem Nvidia-SoC RTX Spark N1X. Die Grace-CPU hat 18 oder 20 Kerne, dazu kommen eine Blackwell-GPU mit CUDA-Unterstützung und eine NPU. Unified Memory gibt es von 24 bis 128 GB, SSDs von 512 GB bis 2 TB. Die SSD lässt sich laut digitec vom Nutzer tauschen. Das Mini-LED-Display löst 3270 mal 2180 Pixel im Format 3:2 auf und läuft mit bis zu 120 Hz.
An Anschlüssen gibt es drei USB-C-Ports mit USB4 und DisplayPort 2.1, dazu USB-A, HDMI 2.1b, einen SD-Kartenleser und eine Kopfhörerbuchse. Einer der USB-C-Ports hält das Ladekabel magnetisch und löst sich bei einem Ruck. Microsoft nennt das Magnetic Connect. Die Magnetfunktion klappt nur mit dem mitgelieferten Microsoft-Kabel, mit einem normalen USB-C-Kabel funktioniert der Port wie die anderen beiden. Geladen wird mit bis zu 140 Watt.
Das Gerät baut unter 18 Millimeter hoch und wiegt rund zwei Kilogramm. Die Akkulaufzeit gibt Microsoft mit bis zu 15 Stunden bei lokaler Videowiedergabe an. Unabhängige Messungen, gerade unter Last, gibt es noch nicht.
Der Einstieg kostet 2599.99 USD beziehungsweise 2899 Euro für 24 GB Speicher, 512 GB SSD und 18 Kerne. Weiter oben in der Liste stehen 4239 Euro für 32 GB und 1 TB, 4599 Euro für 48 GB und 6879 Euro für 128 GB. Vorbestellungen laufen seit dem 7. Oktober, ausgeliefert wird ab dem 16. Oktober. Für die Schweiz konnte Microsoft gegenüber itmagazine.ch am 8. Oktober keinen Preis nennen, bestellen liess sich das Gerät auch nicht. digitec schreibt am selben Tag, man bemühe sich, das Gerät möglichst bald ins Sortiment aufzunehmen. Eine Budgetplanung in Franken ist damit Schätzung.
Microsoft nennt eine 4.3-mal schnellere KI-Bildgenerierung und eine 6.2-mal schnellere Videogenerierung gegenüber einem MacBook Pro mit M5 Pro. Nvidia gibt an, lokale KI-Modelle würden bis zu 2.1-mal schneller mit einer Antwort beginnen als auf einem MacBook Pro M5. Das sind Herstellerzahlen ohne offengelegte Methodik, unabhängige Tests gibt es vor dem 16. Oktober keine. Auch beim Preisvergleich gehen die Einschätzungen auseinander. digitec sieht die Basisversion in den USA rund 400 Dollar unter einem vergleichbaren 16-Zoll-MacBook-Pro, Notebookcheck stellt ihr ein MacBook Pro mit M5 Pro für rund 2450 Euro Strassenpreis gegenüber.
SoC: Nvidia RTX Spark N1X, Arm, 18 oder 20 CPU-Kerne
Speicher: 24, 32, 48, 64 oder 128 GB Unified Memory
Einstieg: 2599.99 USD / 2899 Euro, Auslieferung ab 16.10.2026
Schweiz: kein CHF-Preis, keine Vorbestellung, auch nicht bei digitec (Stand 8.10.2026)
Arm plus CUDA im Agenturalltag
Für eine Mac-Flotte ist das Gerät ein Spezialwerkzeug. Den einzigen handfesten Vorteil liefert CUDA. Wer lokal mit Nvidia-Toolchains, grösseren Modellen oder GPU-Rendering arbeitet, bekommt etwas, das ein Apple Silicon architektonisch nicht bietet. Für Layout, Webentwicklung, Office und normalen Videoschnitt gibt es keinen Grund zum Wechsel.
Dazu kommt eine zweite Ebene. Das Gerät läuft mit Windows auf Arm. Office-Anwendungen laufen laut Microsoft nativ als Arm64, x86-Software übernimmt die Emulationsschicht Prism. Treiber emuliert Prism nicht. VPN-Clients, MDM-Agenten, Backup-Software, Proof-Werkzeuge, Schriftverwaltung, Plug-ins und Druckertreiber müssen Sie einzeln prüfen. Zum RTX-Spark-Unterbau liegen dazu bisher keine Erfahrungswerte vor.
Weitere Geräte mit RTX Spark
Der Chip steckt nicht nur im Surface. Asus, Lenovo, HP und Dell bringen ebenfalls Notebooks mit RTX Spark, vorbestellbar seit dem 7. Oktober und mit Auslieferung ab dem 16. Oktober. Das Asus ProArt P14 startet wie das Surface bei 2599 USD.
Am selben Event hat Microsoft ausserdem eine Surface RTX Spark Dev Box gezeigt und agentische Copilot-Funktionen angekündigt, die nach Freigabe auf lokale Dateien zugreifen.
Was das für Sie heisst
In der ersten Welle würden wir den Surface Laptop Ultra nicht beschaffen. Es fehlen unabhängige Messwerte, Angaben zur Akkulaufzeit unter Last und ein Schweizer Preis. Falls Sie das Gerät trotzdem im Blick haben, benennen Sie vorher den konkreten CUDA-Anwendungsfall und testen Sie Ihre Toolchain auf einem Leihgerät, bevor eines in die Flotte geht.
Für die Budgetplanung in Franken lohnt es sich, den offiziellen Schweizer Preis abzuwarten. Die Euro-Listen taugen nur als grober Richtwert.
Wir unterstützen Sie beim Kompatibilitätstest Ihrer Software auf Windows auf Arm und bei der Frage, ob ein CUDA-Gerät neben Ihrer Mac-Flotte sinnvoll ist.
CUDA-Anwendungsfall konkret benennen, bevor ein Gerät beschafft wird
VPN, MDM, Backup, Druckertreiber und Plug-ins auf Windows auf Arm prüfen
Unabhängige Tests nach dem 16. Oktober abwarten
Herstellerbenchmarks gegen das MacBook Pro nicht als belegt weitergeben
CHF-Preis abwarten, Euro-Listen nur als Richtwert nutzen
Quellen
- Microsoft, Produktseite Surface Laptop Ultra
- Windows Central, Preis und Release-Datum bestätigt
- TechPowerUp, Preisstaffel und Versandtermin
- Winfuture, Europreise
- Notebookcheck, Preisvergleich mit MacBook Pro M5 Pro
- IT Magazine, Schweizer Verfügbarkeit
- digitec, Preis, Specs und Release
- Microsoft Learn, FAQ zu Arm-basierten Surface-Geräten
- Microsoft Support, Software und Peripherie auf Arm-Geräten
Dieser Beitrag wurde von unserem Redaktions-Assistenten automatisch verfasst, auf Basis der oben genannten Quellen und in eigenen Worten formuliert. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns an info@guycolle.com.
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