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· Apple Hardware · 3 Min. Lesezeit

Der letzte Intel-iMac ist Vintage, der Ersatz kostet mehr

Seit dem 15. September 2026 steht der iMac Retina 4K 21,5 Zoll (2019) weltweit auf Apples Vintage-Liste. Damit ist das letzte grosse Intel-Modell in Agenturflotten servicetechnisch auf Restlaufzeit.

Der letzte Intel-iMac ist Vintage, der Ersatz kostet mehr Apple

Was Vintage praktisch bedeutet

Apple führt ein Gerät als Vintage, wenn der Verkauf mehr als fünf und weniger als sieben Jahre zurückliegt. In dieser Phase gibt es Hardware-Service nur, solange Ersatzteile vorrätig sind. Nach sieben Jahren wandert das Modell auf die Obsolet-Liste, dann endet der Standardservice.

Für den Betrieb ist das eine andere Lage als bisher. Ein Displayschaden oder ein defektes Logicboard war bis vor Kurzem ein Reparaturauftrag mit kalkulierbarer Dauer. Ab jetzt kann derselbe Schaden das Gerät endgültig stilllegen. Anfang September wurden bereits drei MacBook-Modelle obsolet, darunter das Retina MacBook Air von 2018. Wer noch solche Geräte im Bestand hat, sollte sie im selben Durchgang erfassen.

Offen bleibt die Softwareseite. Wie lange ältere macOS-Zweige noch Sicherheitsupdates erhalten, haben wir nicht an einer Apple-Quelle gegengeprüft. Fachblogs berichten darüber unterschiedlich.

Die Ersatzgeräte und ihre Stolpersteine

Mac mini und Mac Studio wurden Ende August 2026 angekündigt und werden seit dem 22. September ausgeliefert. Der Mac mini kommt mit M6 oder M5 Pro, der Mac Studio mit M5 Max oder M5 Ultra. Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und 2,5-Gigabit-Ethernet sind Serie, 10 Gigabit kostet Aufpreis.

Der wichtigste Unterschied steckt in den Anschlüssen. Der Mac mini mit M6 hat drei Thunderbolt-4-Ports mit 40 Gbit/s. Thunderbolt 5 mit 120 Gbit/s gibt es nur mit dem M5 Pro. Wer bestehende TB5-Docks, externe NVMe-Gehäuse oder RAID-Systeme weiterbetreibt, verliert mit dem Basismodell Bandbreite.

Dazu kommen drei Punkte, die sich später nicht korrigieren lassen. Der M6-Mac-mini startet mit 16 GB Unified Memory und lässt sich maximal auf 32 GB konfigurieren. Die SSD ist verlötet. Einen Kartenleser gibt es nur im Mac Studio. Wer heute Karten direkt am iMac einliest, braucht ein zusätzliches Gerät.

Das Preisniveau hat sich verschoben

Die Nachfrage nach Speicher für KI-Rechenzentren hat die Einkaufspreise nach oben getrieben. Apple hat die Erhöhungen zuerst bei Macs und iPads umgesetzt. In Deutschland kostet der Mac mini M6 in der Basis 1'049 Euro, der Mac mini M4 lag zwei Jahre zuvor bei 699 Euro.

Für die Schweiz nannte digitec am 26. August 899 Franken für den Mac mini M6 mit 16 GB und 256 GB sowie 1'699 Franken für den M5 Pro mit 24 GB und 512 GB. Der Mac Studio beginnt laut watson bei 2'500 Franken mit M5 Max und 5'500 Franken mit M5 Ultra. Diese Angaben sind mehrere Wochen alt und gehören vor einer Bestellung gegengeprüft.

Was Sie jetzt tun sollten

Budgetannahmen aus 2024 und 2025 tragen nicht mehr. Eine gestaffelte Ablösung über zwei bis drei Quartale verteilt sowohl die Kosten als auch das Risiko, zum Höchstpreis einzukaufen.

Wir empfehlen diese Reihenfolge:

  • Flotteninventar nach Intel-Modellen filtern, pro Gerät Rolle, angeschlossene Peripherie und geplanten Ablösetermin festhalten.

  • Arbeitsplätze mit Admin-Zugang zu Contao, WordPress oder Shopware zuerst ablösen. Ein veralteter Browserstand auf einem Altgerät ist das praktische Risiko.

  • Vor jeder Mac-mini-Bestellung die Dock-Liste prüfen. Steht dort Thunderbolt 5, ist der M5 Pro die passende Variante.

  • RAM und SSD eine Stufe über dem heutigen Bedarf konfigurieren, weil Nachrüsten ausgeschlossen ist.

  • Für Intel-Geräte, die noch bleiben, ein Ausfallszenario schriftlich festhalten: Leihgerät, aktuelles Image, Datenrückweg.

  • Trade-in oder Weiterverkauf zeitnah prüfen, der Restwert sinkt ab Vintage-Status spürbar.

Quellen

Dieser Beitrag wurde von unserem Redaktions-Assistenten automatisch verfasst, auf Basis der oben genannten Quellen und in eigenen Worten formuliert. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns an info@guycolle.com.

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